Binäre Optionen versus Optionen – Unterschiede und Ähnlichkeiten

Mehrere Jahre war der Handel mit binären Optionen für Anleger eine Möglichkeit für einen entspannten Einstieg in das Trading. Auch erfahrene Anleger haben diese Variante durchaus genutzt, um mit dem Daytrading kurzfristig Gewinne zu machen. Aber auch die Verluste sind nicht zu unterschätzen. Zudem wurde immer wieder die fehlende Transparenz als Kritikpunkt genannt. Nun wurde der Handel mit binären Optionen in der EU verboten. Für Trader bedeutet dies, dass sie sich auf die Suche nach einer Alternative machen müssen. Nahe liegt es, bei den klassischen Optionen zu schauen. Vor dem Einsatz von Kapital sollte sich aber umfangreich über die Unterschiede, die Vor- und Nachteile informiert werden.

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Die binären Optionen im Detail

Binäre Optionen gehören zu den Finanzderivaten und haben den Ruf, auch auf Einsteiger sehr gut geeignet zu sein. Sie stammen von den klassischen Optionen ab, haben aber dennoch einige unterschiedliche Merkmale. Gehandelt werden die binären Optionen als Termingeschäfte. Sehr positiv ist, dass das System schnell erkannt wird: Binäre Optionen bieten tatsächlich nur zwei Möglichkeiten an.

Die Möglichkeiten für den Handel sind die steigenden oder fallenden Kurse. Der Trader entscheidet sich für einen Basiswert und wählt aus, ob dieser innerhalb von einem bestimmten Zeitraum steigen oder fallen wird. Liegt er mit seiner Einschätzung richtig, gibt es eine Rendite. Liegt er stattdessen falsch, so geht das gesamte Guthaben verloren. Es ist also von Beginn an klar, wie hoch mögliche Gewinne und Verluste sind. Auch dies kann als Vorteil gesehen werden. Gerade Trader, die bisher noch keine oder nur wenige Erfahrungen mit dem Handel bei einem Broker haben und auf der Suche nach einem guten Einstieg sind, werden durch die binären Optionen angesprochen.

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Klassische Optionen lassen sich unter anderem bei Plus500 handeln

Für den Handel selbst stehen unterschiedliche Basiswerte zur Verfügung. So können Trader zwischen Indizes, Rohstoffen, Währungspaaren und Aktien wählen. Eine Auswahl gibt es auch bei den Laufzeiten. Binäre Optionen gelten oft als sehr kurzfristige Geschäfte. Tatsächlich wird die Möglichkeit geboten, binäre Optionen für 30 Sekunden oder mehrere Minuten auszuwählen. Aber auch Varianten, die über eine oder mehrere Stunden sowie Tage oder Monate gehen, stehen zur Verfügung. Mit steigender Laufzeit steigen auch die Renditen. Allerdings steigt hier auch das Risiko. Daher sind binäre Optionen mit langen Laufzeiten eher für erfahrene Trader geeignet. Die Höhe der Rendite kann nicht pauschal angegeben werden, bewegt sich aber meist bei Werten zwischen 65 % bis hin zu 90 %.

Warum ist der Handel mit binären Optionen verboten?

Binäre Optionen sind seit 2008 am Markt handelbar. Die Idee hinter der Entwicklung dieser Variante war es, eine einfache Trading-Möglichkeit zu schaffen, die leicht zu verstehen ist und sich auch für Einsteiger eignet. Tatsächlich begeistern die binären Optionen aber nicht nur Anfänger, sondern auch erfahrene Trader. Über die Jahre hinweg hat sich aber auch immer mehr Kritik einen Weg gebahnt. So haben sich Trader darüber beschwert, dass die Kurse nicht transparent sind und die Broker mehr von den binären Optionen profitieren, als die Trader. Diese Kritik wurde ernst genommen. Die ESMA hat die binären Optionen genau geprüft. Bei der ESMA handelt es sich um die European Securites and Markets Authority. Sie soll die Sicherheit der Trader sowie den Schutz vor Betrug im Auge behalten.

Das Verbot für das Angebot und den Handel mit binären Optionen kam erst 2018. Allerdings war die Überraschung nicht groß, denn bereits 2017 wurde diese Thematik immer wieder aufgegriffen. Die ESMA hat das Verbot für den Handel, den Vertrieb sowie das reine Angebot von binären Optionen für die EU nun schriftlich festgehalten. Das Verbot geht für den Handel, der durch Kleinanleger ausgeführt wird. Für die Trader ist besonders interessant, warum das Verbot ausgesprochen wurde. So sieht die ESMA eine Problematik bei dem Verhältnis zwischen Gewinn und Verlust. Durch das Verbot sollen Trader besser geschützt werden.

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Die Optionen als Alternative zu den binären Optionen – Definition der klassischen Optionen

Die klassischen Optionen sind längst keine neue Einrichtung auf dem Trading-Markt. Sie werden schon seit Jahren sehr gerne in Anspruch genommen. Angeboten werden für den Handel:

  1. Put-Optionen
  2. Call-Optionen

Trader, die darüber nachdenken, in Optionen zu investieren, sollten sich mit diesen beiden Varianten beschäftigen. Trader, die mit einer Call-Option arbeiten, kaufen eine Möglichkeit. Sie erwerben die Möglichkeit, einen Basiswert zu einem feststehenden Preis zu kaufen. Diese Möglichkeit gilt nur so lange, wie die Option aktiv ist. Nach deren Verfallsdatum ist ein Kauf nicht mehr möglich. Wer sich dann entschieden hat, den Kauf nicht durchzuführen, hat lediglich den Preis für die Option gezahlt. Der Verkäufer der Call-Option hat während der Laufzeit die Pflicht, den Basiswert zum festgelegten Preis bereitzuhalten und auf Wunsch zum Ausübungspreis anzubieten. Das Gegenteil der Call-Option ist die Put-Option. Wer eine Put-Option besitzt, bietet einen Basiswert innerhalb von einem bestimmten Zeitraum für einen festen Ausübungspreis an und kann eine Prämie erhalten, wenn er seine Put-Option weitergibt als Call-Option.

Gut informierte Trader wissen, dass Optionen in einem amerikanischen oder einem europäischen angeboten werden. Es ist wichtig, hier die Unterschiede zu kennen. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, um welchen Stil es sich handelt. Die europäische Option ist so konzipiert, dass sie lediglich am Verfallstag ausgeübt werden kann. Bei der amerikanischen Option handelt es sich um die Variante, die jederzeit während der Laufzeit ausübbar ist. Trader sollten wissen, was für sie wichtig ist.

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Plus500 bietet Anlegern eine große Auswahl an klassischen Optionen an

Was unterscheidet binäre Optionen von Optionen?

Die binären Optionen sind also eine gute Möglichkeit, den Einstieg in das Trading zu finden und auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs zu setzen. Bei dieser Variante handelt es sich um ein OTC-Derivat. Das heißt, binäre Optionen werden nicht an der Börse gehandelt. Stattdessen stellen Market Maker die Kurse zur Verfügung. Dies ist einer der wohl wichtigsten Punkte, warum die binären Optionen in der Kritik stehen. Die Transparenz der Kursentwicklung ist nicht gegeben. Anders sieht es bei den Optionen aus. Sie werden an der Börse gehandelt. Für den Trader ist klar ersichtlich, wann sich der Kurs von einem Basiswert in welche Richtung entwickelt.

Binäre Optionen bieten zudem lediglich die Möglichkeit, auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs zu setzen. Mit den klassischen Optionen wird dagegen eine Kauf-Option übernommen. Zudem können sie wieder verkauft werden. Dadurch sind sie deutlich flexibler für den Handel, als die binären Optionen.

Zusammenfassung: Binäre Optionen sind deutlich einfacher in ihrem Aufbau, bieten jedoch weniger Flexibilität. Optionen sind deutlich transparenter und können auch strategisch sehr gut umgesetzt werden.

Lohnt sich der Handel mit Optionen für private Händler?

Klassische Optionen gelten als eine sehr gute Anlagemöglichkeit für Investoren, die ein Interesse daran haben, den Markt in eine bestimmte Richtung absichern zu wollen. Allerdings werden sie nun auch immer mehr als Alternative zu den binären Optionen angeboten. Doch wie lohnenswert sind sie für private Trader wirklich? Interessant ist die Frage, ob es überhaupt möglich ist, von den klassischen Optionen zu profitieren und mit diesen hohe Gewinne einfahren zu können. Privaten Anlegern ist es wichtig, eine gute Rendite zu erhalten. Dabei steht für sie die preisliche Absicherung der Märkte eher im Hintergrund. Mit einem Blick auf die Vor- und Nachteile der klassischen Optionen lässt sich abschätzen, ob sie als Geldanlage in Betracht gezogen werden können.

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Die Vorteile für private Anleger im Überblick

Die Liste an Vorteilen für die Optionen ist lang. So ist diese Form der Geldanlage in erster Linie sehr flexibel und bietet eine Vielzahl an Freiheiten. Optimal ist die Möglichkeit, Kurse handeln zu können. Damit wird den Tradern die Möglichkeit geboten sowohl von steigenden als auch von fallenden Kursen zu profitieren. Gerade bei fallenden Märkten stellen viele Investitionsmöglichkeiten ein echtes Problem dar. Auch dann, wenn der Anleger erkennen kann, dass sich der Markt möglicherweise in eine negative Richtung, bleibt ihm nur die Möglichkeit der Schadensbegrenzung. Bei Optionen kann sogar von den fallenden Kursen profitiert werden.

1) Optionen bieten eine Hebelkraft

Die Hebelkraft ist einer der größten Vorteile, die eine Option zu bieten hat. Immerhin liegt diese bei einer Höhe von bis zu 100 %. Mit einem so hohen Hebel können Trader sehr gut arbeiten und innerhalb einer kurzen Zeit eine beachtliche Rendite erhalten. Zusätzlich dazu spielt der Hebel auch dann eine Rolle, wenn Optionen über einen CFD-Broker gehandelt werden. Dieser stellt die Möglichkeit zur Verfügung, einen Hebel einzusetzen. Das ist interessant für Trader, die ein geringes Kapital haben oder ihr Kapital gerne auf mehrere Optionen verteilen möchten. Allerdings kann der Handel mit einem Hebel auch zu Verlusten führen, die über das eingesetzte Kapital hinausgehen.

2) Sehr hohe Transparenz

Die klassischen Optionen gelten als eine Trading-Variante, die eine hohe Transparenz zu bieten hat. Gehandelt werden sie an den Terminbörsen. Diese unterliegen strengen Vorgaben und ermöglichen es dem Trader, die Kursentwicklung und die Ausgabe der Optionen genau zu prüfen. So ist eine hohe Transparenz gegeben.

3) Kurse können nicht manipuliert werden

Market Maker haben bei binären Optionen durchaus die Möglichkeit, an den Kursen zu manipulieren. Inwieweit dies auch geschehen ist, lässt sich nicht immer nachvollziehen. Die Kursmanipulationen sind bei Optionen jedoch nicht möglich. Hier erkennen Trader an der Entwicklung der Basiswerte genau, wie sich die angegebenen Kurse zusammensetzen.

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4) Ideal für Kleinanleger

Anleger mit einem geringen Kapital stehen oft vor dem Problem, dass sie Wertpapiere oder Aktien nicht oder nur in geringer Menge kaufen können. Optionen eignen sich auch für Trader, denen keine unbegrenzten finanziellen Mittel zur Verfügung stehen. Da sie nur einen Basiswert abbilden, können schon kleine Beträge investiert werden.

5) Überblick über die Gebühren

Gebühren beim Trading sind immer eine Reduzierung der Rendite. Daher ist es wichtig, einen guten Überblick über mögliche Kosten zu haben. Bei den Optionen ist die Preisgestaltung durch die Broker sehr übersichtlich gehalten. Trader wissen bereits bei der Investition, wie hoch die Handelsgebühren sind und wie stark diese einen möglichen Gewinn reduzieren können.

6) Kein Emittentenrisiko

Immer wieder wird die Thematik des Emittentenrisikos aufgegriffen. Einige Investitionsanlagen, wie Optionsscheine, bringen dieses Risiko automatisch mit. Da es bei Optionen keinen Emittenten gibt, besteht dieses Risiko hier nicht.

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Die Nachteile für private Anleger im Überblick

1) Verluste sind immer möglich

Beim Trading spielen die Verluste eine wichtige Rolle. Das Verhältnis von Gewinn und Verlust steht in einem direkten Zusammenhang. Umso wichtiger ist es, sich mit den Basiswerten oder auch den Optionen an sich zu beschäftigen, Strategien zu erarbeiten und Marktanalysen zu nutzen. Aber auch die besten Analysen können einen Kursverlauf nicht immer vorhersehen. Bewegt sich dieser in eine ungeplante Richtung, geht das Kapital verloren. Beim Einsatz von einem Hebel kann es zu besonders hohen Verlusten kommen.

2) Keine einzelnen Basiswerte

Optionen stellen Basiswerte nach, diese werden in der Option gebündelt. Die Eröffnung erfolgt hier auf mehrere Basiswerte. Dies ist ein Unterschied zur Anlage in Aktien. Bei den Aktien kann der Trader sich entscheiden, nur eine Aktie zu kaufen. Optionen enthalten immer mehrere Werte gebündelt.

3) Zeitintensiv

Binäre Optionen sind besonders einfach in der Handhabung, aber dennoch benötigen sie eine gewisse Marktbeobachtung. Bei klassischen Optionen ist diese Marktbeobachtung noch deutlich wichtiger. Hier geht es darum, sich mit der Wertentwicklung auszukennen und abzuwägen, ob sich der Kauf einer Option auf den Basiswert lohnt. Die Marktbeobachtung und die Analyse sind zeitintensiv.

Klassische Optionen bringen Vor- und Nachteile mit sich. Inwieweit diese jeweils einen Einfluss auf das eigene Trading-Verhalten haben, wägt der Trader für sich ab.

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Die Webseite von Plus500 im Überblick

Handelsplattformen für klassische Optionen

Klassische Optionen können bei einem Broker oder einem Anbieter für Aktiendepots gehandelt werden. Flexibler in der Anlage ist der CFD-Broker. Hier haben Trader die Möglichkeit, auch einen Hebel einzusetzen und so mit kleinem Kapital höhere Mengen bei den Optionen zu handeln.

So können die klassischen Optionen auch für Anleger interessant werden, die nur kleine Beträge einsetzen möchten. Dennoch muss nicht darauf verzichtet werden, hohe Werte in Anspruch zu nehmen. Es sollte jedoch geprüft werden, wie es der Broker mit einer Nachschusspflicht handhabt.

Fazit: Klassische Optionen sind eine sehr gute Alternative zu den binären Optionen

Die binären Optionen werden nach und nach von der Bildfläche verschwinden. Für Trader beginnt daher die Suche nach einer Alternative. Diese Alternative könne die klassischen Optionen darstellen. Sie sind flexibel, lassen sich auch mit einem geringen Kapital handeln und ermöglichen den Einsatz von verschiedenen Strategien.

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