CFD – Kosten bzw. Gebühren beim Handel

Tipps & Beispiele zur Risikobegrenzung

Ein guter CFD-Broker erleichtert nicht nur den Handel an der Börse, sondern kann mit einer Vielzahl von Features, Hilfestellungen und einem guten Service die eigene Arbeit erleichtern. Genau aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass nicht einfach aus dem Bauch heraus ein Broker gewählt wird, sondern vorab recherchiert und verglichen wird. Nur so kann garantiert werden, dass der Trading Anbieter auch wirklich die eigenen Wünsche und Bedürfnisse erfüllen kann und sämtliche Leistungen und Konditionen den eigenen Vorstellungen entsprechen. So ist in erster Linie natürlich ein großes Angebot an Handelsinstrumenten wichtig, aber auch professionelle Trading-Plattformen sowie ein umfassender Service sollten zum Portfolio eines seriösen Brokers zählen. Wurde ein entsprechendes Online-Angebot gefunden, so kann der Handel mit CFD beginnen – zumindest, wenn bekannt ist, was CFDs eigentlich sind und welche Kosten bzw. Gebühren beachtet werden sollten.

Was sind eigentlich CFDs?

wissenDie Abkürzung „CFD“ steht für „Contracts for Difference“ und einfach formuliert handelt es sich dabei um Derivate Finanzinstrumente. Letztendlich bedeutet dies, dass bei CFDs eine Ableitung vom Kurs vorhanden ist, der einen zugrundeliegenden Basiswert besitzt. Der Trader nutzt diese Instrumente, um auf eine gewisse Kursentwicklung zu spekulieren. Ein gutes Beispiel lässt sich bei Aktien CFDs finden: Wer mit diesen handelt, der besitzt nicht die Aktie selbst, sondern setzt lediglich darauf, dass es eine Änderung des Kurses zwischen dem Öffnen und Schließen der jeweiligen Position geben wird. Grundsätzlich können CFDs mit sämtlichen Basiswerten getradet werden – also Aktien, aber auch Rohstoffe, Zinsen, Indizes, Währungspaare und viele andere Möglichkeiten.

Ein Blick auf den Forex-Handel zeigt ganz speziell, dass Währungspaare einerseits direkt gehandelt werden können, andererseits jedoch auch hier die Nutzung von CFDs möglich ist – eine Tatsache, die überraschenderweise vielen Tradern gar nicht bewusst ist. Welche dieser Methoden gewählt wird, ist jedoch in erster Linie vom Trader selbst und seiner Arbeitsweise beziehungsweise seiner Strategie abhängig. Im Regelfall bieten Market Maker lediglich Forex-CFDs, wohingegen zum Beispiel ECN-Broker die Kundenorders auf direktem Weg an den Markt der Internetbanken weiterleiten. Der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen ist, dass Market Maker ihre Kurse selbst festlegen, wohingegen beim ECN-Handel die besten Kurse von den unterschiedlichen Liquiditätsanbietern verfügbar sind. Darüber hinaus gibt es sogenannte DMA-Broker, die sich beim Handel von CFDs direkt an den Börsenkursen orientieren. Möchte ein Trader dann Aktien-CFDs handeln, so wird die entsprechende Aktie bei einem dieser Broker gekauft und der Trader selbst hält dann den Differenzkontrakt.

Welchen Vorteil können CFDs liefern?

Es gibt gleich mehrere Vorteile, die beim Handel mit den Differenzkontrakten zu finden sind, weshalb auch viele Trader mit den CFDs arbeiten.

In der groben Übersicht lauten diese:

  • Profit kann bei steigenden Kursen gemacht werden
  • Profit kann bei fallenden Kursen gemacht werden
  • Handel auf Margin
  • Der Spread

Als Trader ist die Möglichkeit gegeben darauf zu spekulieren, dass der Kurs von einem gewählten Finanzprodukt steigen wird. So kann dieses Produkt mit Gewinn verkauft werden, wenn der Trader richtig spekuliert hat – wenn der Wert allerdings sinkt, so erleidet der Trader einen Verlust. Gleiches gilt natürlich auch umgekehrt und so können Trader daraufsetzen, dass der Wert eines gewählten Finanzprodukts sinken wird. Ist dies der Fall, so kann der Trader Gewinne einfahren – steigt der Kurs jedoch, so sind Verluste zu verzeichnen. Hinzu kommt die Tatsache, dass es sich bei CFDs um sogenannte gehebelte Produkte handelt, ebenfalls eine Vorteile mit sich bringt, aber auch einige Nachteile sollten im Hinterkopf behalten werden. Das Prinzip des Hebels besagt, dass eine Position eröffnet werden kann, ohne dass der Gesamtwert als Eigenkapital hinterlegt werden muss. Stattdessen setzt der Trader lediglich einen geringen Prozentsatz dieses Gesamtwerts ein, der Rest wird vom Broker „geliehen“, nachdem eine Sicherheitsleistung (die Margin) hinterlegt wurde. Wie groß ein Margin-Satz ist, hängt dabei vom gewählten Hebel ab. Der Vorteil dabei ist natürlich, dass mit einem relativ geringen Eigenkapital sehr hohe Gewinne erzielt werden können, aber gleichzeitig bedeutet eine falsche Spekulation auch recht hohe Verluste.

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In den meisten Fällen finanzieren sich Online-Broker durch den Spread, denn im Normalfall werden CFDs zu dem Spread gehandelt. Dabei handelt es sich um die Differenz, die zwischen dem Kurs des Ankaufs und dem Kurs des Verkaufs entsteht. Dabei wird der Spread in Pips berechnet und abhängig vom Broker fällt er variabel oder fix aus – diese „Gebühr“ wird entweder mit dem Öffnen oder dem Schließen eines Trades direkt an den Broker entrichtet. In den meisten Fällen bietet das dem Trader die Möglichkeit, die Kosten genauestens zu überblicken. Letztendlich ist der größte Vorteil vom Handel mit CFDs die hohe Flexibilität und die weiteren Marktchancen, weshalb diese Möglichkeit bei vielen Tradern sehr beliebt ist.

Welche Kosten bzw. Gebühren entstehen beim Handel mit CFDs?

geldboerseNatürlich ist es enorm wichtig sehr genau die Kosten zu überblicken, die beim Handeln mit CFDs entstehen können. Dabei handelt es sich in erster Linie um die bereits erwähnten Spreads, aber auch die Finanzierungs- und Transaktionskosten spielen eine wichtige Rolle und müssen mit einberechnet werden. Der CFD Spread ist der Unterschied, der zwischen dem Geld- und dem Briefkurs vorhanden ist und letztendlich hängt die Höhe des Spreads von der Marktliquidität ab, von den zugrundeliegenden Basiswerten und natürlich von den Konditionen, die vom jeweiligen Broker festgelegt werden. Die fixen Spreads sind im Regelfall bei den Market Makern zu finden, während ECN Broker die Spreads variabel halten und sich am Interbankenmarkt orientieren.

CFDs verkaufen

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Die Transaktionskosten sind ebenfalls variabel gehalten und hängen sowohl vom jeweiligen Basiswert, aber auch vom Handelsvolumen ab. Bei den Finanzierungskosten handelt es sich hingegen um eine Gebühr, die nur dann entsteht, wenn eine CFD Position vom Trader über Nacht gehalten wird. Die Höhe dieser Gebühr richtet sich dabei einerseits nach dem Zinsniveau der jeweiligen Währung, andererseits wird der aktuelle Interbankensatz berücksichtigt. Da schnell hohe Kosten entstehen können, wenn CFDs über einen längeren Zeitraum gehalten werden, sind diese Anlagen nicht für einen langfristigen Zeitraum gedacht, sondern richten sich an kurzfristig orientierte Trader.

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Fazit: Ein Vergleich der Kosten ist sinnvoll

FazitWer sich nur wenige Broker vorab anschaut, der wird feststellen, dass bereits bei nur wenigen Kandidaten recht hohe Unterschiede in den Kosten und Konditionen festzustellen. Sind. Je mehr Broker überprüft werden, desto klarer wird, dass es eine große Menge von unterschiedlichen Angeboten gibt, die alle Vor- und Nachteile mitbringen. Bereits der CFD Spread ist beinahe bei jedem Broker unterschiedlich gewählt und weitere Gebühren unterscheiden sich ebenfalls von Anbieter zu Anbieter. Genau aus diesem Grund ist es sehr sinnvoll, wenn vor der Wahl einer Plattform genauestens recherchiert wird, damit auch wirklich der Broker gefunden werden kann, der den eigenen Bedürfnissen genügt. Ein Anbieter-Vergleich hilft dabei, den richten Broker zu finden und wer die wichtigsten Punkte vorab überprüft, der kann schnell ungeeignete Kandidaten aussieben. Viele Broker bieten sogar die Nutzung eines kostenlosen Demokontos an, mit dem das Angebot überprüft werden kann.

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