Forex-Handelskonto: Das Tor zur Welt des Devisenhandels

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Über ein Forex-Handelskonto kann praktisch jeder von den permanenten Schwankungen an den weltweiten Devisenmärkten profitieren. Immer mehr Online-Broker buhlen um die Kundschaft, wobei auf den ersten Blick interessante Plattformen nicht unbedingt auch die beste Wahl sein müssen. Genaues Hinschauen lohnt sich nicht nur, sondern ist auf jeden Fall auch dringend geboten.

Ohne Devisenhandel geht auf dieser Welt gar nichts. Spätestens seit der rasant fortschreitenden Globalisierung bildet der Austausch von Währungen unterschiedlicher Art so etwas wie den Blutkreislauf der Weltwirtschaft. Dabei sind die Zeiten längst vorbei, da Otto Normalverbraucher sich bei der Vorbereitung des Auslandsurlaubs halbwegs darauf verlassen kann konnte, dass der Wechselkurs über einen längeren Zeitraum halbwegs stabil bleibt und Kursschwankungen nicht plötzlich und unerwartet ein großes Loch in der Reisekasse verursachen. Heutzutage können Devisenkurse von einem Moment zum nächsten deutlich steigen oder fallen, ausgelöst durch Ereignisse, die auf den ersten Blick oft gar nichts mit dem Devisenhandel zu tun haben. Und weil elementare Rohstoffe der Menschheit wie zum Beispiel Rohöl stets in US-Dollar gehandelt werden, bekommt letztlich jeder einzelne Verbraucher die mit dem Devisenhandel verbundenen Schwankungen zu spüren – dafür braucht es nicht einmal ein eigenes Forex-Handelskonto. Immerhin werden an den weltweiten Devisenmärkten jeden Tag Beträge umgesetzt, die heutzutage die unvorstellbare Höhe von mehr als fünf Billionen oder 5.000 Milliarden US-Dollar erreichen – im Jahr 2001 waren es „nur“ 1,2 Billionen US-Dollar, was die Bedeutung des Devisenhandelns als „Blutkreislauf“ mehr als deutlich macht.

Devisenhandel nicht nur professionellen Brokern vorbehalten

TradingVorbei sind auch die Zeiten, da der Devisenhandel nur professionellen Brokern vorbehalten war, die im Minutentakt Millionen und Milliarden hin und her bewegten. Heute kann jeder selbst mit kleinem Einsatz vom Devisenhandel profitieren – oder eben auch nicht. Denn am Währungsmarkt, dem „Foreign Exchange Market“, abgekürzt Forex- oder FX-Markt, sind die Verlustrisiken weit größer als beispielsweise an den Aktienmärkten. Es gibt zwar mehr als reichlich „Erfolgsgeschichten“, in denen „einfache Menschen“ dank Forex-Handel angeblich jeden Monat viele tausend Euro verdienen und ihre „finanzielle Unabhängigkeit genießen“. Wenn es so einfach wäre, wären die meisten Banken auf dieser Welt aber schon längst am Ende – wer bräuchte schließlich noch einen Kredit, wenn sich das Geld fürs Leben dank Devisenhandel selbst erwirtschaften ließe. Mithin gilt: Forex-Handel mit echtem Geld sollte nur betreiben, wer den möglichen Verlust des Einsatzes auch problemlos verschmerzen kann. Anderenfalls kann das Online-Trading statt zu großem Reichtum auch schnell zu schmerzhafter Armut führen.

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Zwischenfazit: Wer glaubt, dass Forex-Trading automatisch auch zu Reichtum und finanzieller Unabhängigkeit führt, sollte besser kein Forex-Handelskonto eröffnen. Auch wenn es heutzutage einfacher als je zuvor ist, von weltweit schwankenden Wechselkursen zu profitieren, wird längst nicht jeder Trader automatisch auch zum Millionär.

Unterschiedliche Angebote genau unter die Lupe nehmen

lupeWährend der größte Teil des internationalen Devisenhandels nach wie vor von Banken, professionellen Finanzmaklern und anderen großen Marktteilnehmern bestritten wird, können private Kleinanleger vor allem über einen Forex-Handelskonto und das Trading mit so genannten Währungspaaren von den schwankenden Wechselkursen profitieren. Über den Kurs eines Währungspaares wird abgebildet, wie sich bestimmte Währungen im Verhältnis zueinander entwickeln, woraus sich mit Blick auf die Auslandsreise dann der klassische Wechselkurs ergibt. Die Schnittstelle zwischen dem privaten Geldbeutel und dem globalen Devisenmarkt bildet stets ein Makler bzw. Broker. Im Online-Trading gibt es mittlerweile Broker in Hülle und Fülle, was insbesondere für Einsteiger die Auswahl nicht unbedingt erleichtert. Wer ein Forex-Handelskonto eröffnen will, muss daher unbedingt eine Reihe von Kriterien beachten und miteinander vergleichen.

Dazu gehören vor allem:

  • Handelsmodell des Brokers
  • Zulassung des Brokers durch die Finanzaufsicht
  • Höhe der Mindesteinzahlung und Mindesteinsatz
  • Demo-Konto
  • Gebühren und Zahlungsmöglichkeiten
  • Support-Leistungen
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Forex-Handelskonto: Kriterien bei der Broker-Auswahl

Handelsmodell des Brokers

handelsplattformIm Wesentlichen unterteilen sich Broker in so genannte Market Maker, STP- und ECN-Broker. Market Maker fungieren dabei nicht als klassische Makler und reichen die Aufträge ihrer Kunden quasi „an die Börse“ weiter, sondern betreiben das Geschäft gewissermaßen intern auf eigene Rechnung. Market Makern wird gegenüber ihren Kunden oft fehlende Transparenz der Vorgänge vorgeworfen, umso wichtiger ist es, sich das „Kleingedruckte“ der Geschäftsbedingungen aufmerksam durchzulesen und darauf zu achten, dass der Broker auch über eine Zulassung durch die Finanzaufsicht verfügt. STP-Broker (STP steht für „Straight Through Processing“) übermitteln die Kundenaufträge direkt an Banken oder andere „Liquiditätsanbieter“ mit unmittelbarem Börsenzugang. ECN-Broker sind Anbieter von Netzwerken zum Online-Handel („Electronic Communication Network“), in denen alle Beteiligten als Käufer oder Verkäufer auftreten können und einen eigenen Markt mit eigenem Orderbuch bilden.

Zulassung des Brokers durch die Finanzaufsicht

Lizenz_SicherheitOb das Forex-Handelskonto nun bei einem Broker mit Sitz in Deutschland oder auf Zypern eröffnet wird, macht prinzipiell keinen Unterschied – vorausgesetzt, der Broker verfügt über eine Zulassung der jeweils zuständigen Finanzaufsicht. Nur bei so genannten regulierten Brokern ist gewährleistet, dass sich der Anbieter nicht nach einiger Zeit mit den Einlagen der Trader aus dem Staub macht, stattdessen ist das Geld über entsprechende Sicherungsfonds und durch staatliche Kontrollen geschützt. Sollte ein solcher Broker dennoch pleitegehen, ist das Guthaben der Anleger damit nicht verloren. Die offizielle Zulassung ist übrigens auch der Hauptgrund dafür, dass die Anmeldung eines Handelskontos üblicherweise mit vielen Formalitäten verbunden ist – der Broker verlangt dafür Kopien von Ausweisen und anderen Nachweisen, nicht nur für die eigene Kundenverwaltung, sondern auch, um gesetzliche Vorschriften zu erfüllen, Stichwort Geldwäsche.

Höhe der Mindesteinzahlung

geldboerseDie Höhe der Mindesteinzahlung, die das Online-Trading über ein Forex-Handelskonto überhaupt erst ermöglicht, kann je nach Anbieter höchst unterschiedlich ausfallen. Manchmal reichen zum Forex-Handel schon 50 Euro aus, andere Plattformen verlangen 1.000 Euro und mehr „Eintrittsgeld“, im Mittel bewegt sich die Mindesteinzahlung in der Größenordnung zwischen 100 und 300 Euro. Der Betrag muss natürlich in Relation zum Mindesteinsatz gesetzt werden, der das Eröffnen einer Handelsposition überhaupt erst ermöglicht. Wenn ein Broker eine Mindesteinlage von 50 Euro verlangt, ein Trade aber überhaupt erst ab 25 Euro platziert werden kann, schränkt das die Möglichkeiten für den Kunden doch arg ein. 200 Euro Mindesteinzahlungen und 25 Euro pro Trade eröffnen demgegenüber schon andere Perspektiven.

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Zwischenfazit: Geringe Mindesteinzahlungen können zwar gerade bei kleinerem Geldbeutel reizvoll sein – wenn die Gebühren und die Mindesteinsätze pro Trade aber demgegenüber hoch ausfallen, kann sich ein Forex-Handelskonto schon bald als wenig ergiebig erweisen.

Demo-Konto

DemoGerade für Einsteiger ist es wichtig, sich erst einmal mit den Regeln des Online-Tradings vertraut zu machen und sich eine eigene Strategie aufzubauen. Bietet ein Broker ein Demo-Konto an, dann läuft der Forex-Handel dort zwar genauso ab wie über das „richtige“ Konto; da die Einsätze aber nur virtueller Art sind, gibt es auch kein Verlustrisiko. Ob und in welchem Umfang ein Demo-Konto auch ohne vorher geleistete Ersteinzahlung genutzt werden kann, hängt wiederum vom jeweiligen Anbieter ab.

Gebühren und Zahlungsmöglichkeiten

Wenn ein Broker für die Auszahlung eines Guthabens 25 Euro Gebühren verlangt, klingt das zunächst happig. Wenn Einzahlungen beim selben Broker hingegen gebührenfrei sind, kann das schnell zur Relativierung eines Angebots beitragen. Oft fallen auf bestimmte Einzahlungswege Gebühren an, auf andere nicht – gleiches gilt für Auszahlungen. Auch die Auswahl an Möglichkeiten, sein Forex-Handelskonto aufzufüllen oder Gewinne davon abzubuchen (Kreditkarte, Banküberweisung, E-Wallets etc.), ist je nach Broker unterschiedlich, in der Regel aber vielfältig. Auf jeden Fall macht es Sinn, genau hinzuschauen.

Support-Leistungen

Kontakt_serviceChat, Hotline, E-Mail-Kontakt, rund um die Uhr oder nur zu bestimmten Zeiten, Online-Kurse und tägliche Marktanalysen: Broker können ihre Kunden auf viele Weise im Online-Trading unterstützen, nicht alle Anbieter kümmern sich aber gleichermaßen umfassend um die Anleger. Und einige Broker locken die Kundschaft zwar mit einer „komplett deutschsprachigen Website“, bieten den Support aber beispielsweise nur auf Englisch an. Genaues Hinsehen lohnt sich auch hier, damit man im Falle eines Falles nicht plötzlich „im Regen steht“.

Fazit

FazitMit dem Online-Devisenhandel lässt sich durchaus Geld verdienen, ohne Forex-Handelskonto geht aber gar nichts. Bei der Auswahl eines geeigneten Maklers müssen zahlreiche Kriterien beachtet werden, deren Vergleich zwar einiges an Zeit kostet, unter dem Strich aber auf jeden Fall Enttäuschungen vorbeugt.

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